Einladung zur Tee-tigkeit

„Lyrik und Tee“ war das Motto zu einem gemütlichen Abend bei Familie Schust in vollkommener Gemütlichkeit und Gastfreundlichkeit.

Duftender Tee verschiedenster Sorten bot Geschmackserlebnisse von Lindenblüten- bis Schwarztee. Sie boten sich dar in getöpferten Kannen, umspielt von Blumen und Schokoladen, versüßt mit verschiedensten Zuckersorten. Während wir uns genüsslich am Tee in rustikaler Keramik guttaten, haben wir Gespräche geführt, gelacht und waren bei Kaminfeuer-Atmosphäre umgeben von Wollknäulen:

Wir lauschten dem ein- oder anderen Gedicht, klaren Tenorstimmen und schwammen auf einem Melodie-Teppich von Enya durch den Raum. Komik, tiefe Poesie zum Nachdenken und nicht zuletzt musikalische Live-Beiträge der Gastgeber, die bereits einer Tradition folgen, versetzten uns in verschiedene Stimmungen und Zeiten. Sogar über Elektrizität wurde philosophiert:

Und so kam jeder auf seine Kosten beim Tee-Verkosten – und das kostenlos!

Peggy, 3. Studienjahr

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Eine wunderschön gestaltete Woche

Die Oder war mit einer 12 cm dicken Eisschicht bedeckt. Darüberlaufen erlaubt, darüberfahren leider verboten.


Beim abendlichen Monopoly-Spiel zeigten einige Studenten ausnahmsweise ihr “wahres” Gesicht.


“Blumen-SEK” beim Bibelgespräch in Letschin. Sturmstillungs-Einsatz für drei besonders nette Frauen des GTSF.


Tobias, 1. Klasse; der treueste Schreiber für den Falkenbörger :-) Danke!

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Seelsorge: wenn Gefühle Bäume oder Tiere sind!

Liebe Leser, hier nun eine kurze Zusammenfassung unseres ersten Seelsorge-Unterrichtes bei Maike Behn.

“Ich fühle mich löwen-stark, hunde-müde oder weiden-schwach!”, solche Gefühle kennen wir wohl alle. Unser Unterricht startete am ersten Tag mit einer Vorstellungsrunde und der Frage: “Was für ein Baum bist du bzw. würdest du gern sein?” Denn wir Menschen unterliegen, genauso wie Pflanzen, einem Vier-Jahreszeiten-Rhythmus (Frühjahr mit Blüten, Sommer mit Durststrecken, Herbst mit Fruchtzeiten, Winter mit Pausen). Weiterhin lernten wir, dass Gott alle Geschöpfe liebt, egal wie sie sich benehmen; jedes Verhalten macht subjektiv Sinn, wenn ich den Hintergrund verstehe; Jesus hat seit über 2000 Jahren die Retter-Rolle übernommen, wir müssen uns als Seelsorger nicht kaputt-sorgen, sondern können getrost Probleme, Nöte, … an ihn weitergeben und ihm ein Eingreifen überlassen.

Die Unterscheidung der Begriffe: Seelsorge, Beratung, Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie wurde uns ausführlich erläutert. Sehr wichtig seien ebenfalls Pausen-Zeiten, am besten nach dem Schema: 1 Stunde pro Tag + 1 Tag pro Woche + 1 Woche pro Jahr. Klarheit, Wahrheit, Natürlichkeit, Authentischsein ist bei Gesprächen hilfreich. Ratschläge sind auch Schläge. Ein guter Seelsorger begleitet den Menschen und führt ihn zur Selbsterkenntnis. Er muss sich aber selbst erstmal gut kennen lernen, um hilfreich tätig zu sein. Ergänzende Stichworte: günstige Rahmenbedingungen schaffen, angemessene Gesprächshaltung, barmherzige Kommunikation (wichtig: 80 % Gefühlsebene, nur 20 % Verstandesebene), keine Gesprächskiller verwenden, Perspektive wechseln (in den Anderen hineinversetzen).

Der zweite Tag begann mit dem Aufgreifen sprachlicher “Tier-Bilder” (Beschreibung und Benennung, was man/ frau vor Augen hat bei bestimmten Gefühlen), desweiteren ging es um Lieblingspersonen der Bibel, Persönlichkeitstypen, Wertschätzung, Gebet, gewaltfreie Kommunikation und und und. Bei der Betrachtung eines Genogramms (eine Art Vorfahren-Übersicht mit psychologischem Effekt) wurde klar, dass Tabuthemen (wie z.B. Abtreibungen, Fehlgeburten, Fremdgehen, Scheidungen, Erkrankungen, Süchte, Selbstmorde, Fluchten, Kriege) nicht nur die betreffenden Menschen zerstören, sondern noch Generationen danach ähnliche Probleme auftreten können. Zum Trost: Jesus kann Schuld vergeben und alles neu machen! Anders umschrieben: “Aus Mist kann guter Dünger werden!”

Unser eigenes Genogramm haben wir am dritten Tag dann “seelsorgerisch” besprochen. Bei einem folgenden Schweige-Spaziergang durften wir Gottes Schöpfungsordnung besonders intensiv erleben. Ebenso wichtig: Konzentration auf den Atem, Körperwahrnehmung, Sinnesreize, …! Die drei Tage endeten dann mit der Auswertung eines selbst-gedrehten Gesprächsvideos, wobei wir auf Mimik, Gestik, Haltung, Sprachmodulation usw. achteten. Den würdevollen Ausklang bildete natürlich ein gemeinsames Gebet nach der Ziehung von Segensworten.

Persönlich fand ich den Unterricht sehr spannend und interessant, wahrscheinlich auch deshalb, weil es mein Liebligsfach ist.

Tobias, 1. Studienjahr

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Das GTSF bekommt eine Statue …

Demnächst wird die Besucher und Studierenden am Fuße des GTSF-Berges diese lebensgroße Statue begrüßen:

Alle Gemeinsamkeiten mit dem Original in New York sind rein zufällig:

Sie wird auch nicht “Freiheitsstatue” heißen, sondern: “Der frühe Luther mit halbem Weihnachtsstern, Gesangbuch und Kaffeekanne” :-)

Das ist natürlich nur ein Scherz, aber soetwas kommt heraus, wenn man vier Wochen lang Zeit hat, eine Hausarbeit zu schreiben – was das 2. bis 4. Studienjahr gerade hinter sich hat. Der erste Intensivblock Seelsorge ist auch vorbei und es gab eine ganze Menge hilfreicher Erkenntnisse, die man für sich selbst und die spätere Gemeindearbeit sehr gut gebrauchen kann.

Demnächst wieder mehr hier auf dem Falkenbörger!

Andy, 2. Studienjahr

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“Prost!”

Achtung! Diese Darstellung über den Griechisch-Intensiv-Kurs der 1. Klasse des GTSF im Januar 2012 sollte, im Gegensatz zu unserem Intensiv-Kurs, nicht zu ernst genommen werden. Der Artikel ist aber seelsorgerlich für jene Leute gedacht, die Panik vor so einem Intensiv-Monat haben.

Ein Dankeschön geht zuerst noch an Jesus, welcher uns beigestanden hat. Außerdem sei unserem Dozenten Christoph gedankt für die nette Leitung dieses Kurses.

Wie hier zu sehen, erfolgte die tägliche Lernmotivation für den Unterricht nach der sogenannten Davor-Dabei-Danach-Methode mit dem griechischen “Nationalgetränk” Ouzo. Dadurch sind bei der Übersetzung ins Deutsche unter anderem folgende Sätze und Wörter entstanden, welche eigentlich nicht so in das Neue Testament gehören (den griechischen Ursprungswortlaut kann ich, aus Mangel an Sprachkenntnissen, leider nicht wiedergeben):

  • “Auf, wir wollen uns töten!”
  • “Los, wir wollen uns auferwecken!”
  • “Sie hat sich geboren!”
  • “Er hat die Unbekleidete klaviert!”
  • “Ich habe Paprika gekauft!”
  • “Prost!”

Insgesamt fand ich die Wochen wegen der Wissensüberflutung recht anstrengend. Trotzdem war es auch eine gesegnete Zeit.

Tobias, 1. Studienjahr

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